14 Parteien sind in Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl
am 13. März 2016 zugelassen, eine davon sind die Freien Wähler.

Für unseren Wahlkreis 24 kandidiert leider kein Direktkandidat der FWG. Sie können jedoch trotzdem Ihre Stimme der FWG geben. Auf der rechten Seite des Wahlscheins steht unter Liste 6 die FWG. Dabei handelt es sich um die Bezirksliste 2. Hier sind die ersten 5 Spitzen-kandidaten aufgeführt. Mit dem Ankreuzen dieses Wahlvorschlages wählen Sie die FWG auf Landes- und Bezirksebene. Sie helfen damit der FWG zum Einzug in den Rheinland-pfälzischen Landtag.

Die Freien Wähler Rheinland-Pfalz fordern unter anderem mehr Polizisten. Am Samstag, dem 09.01.2016 eröffneten sie den Wahlkampf. Mehr Polizisten und Staatsanwälte, weniger finanzielle Belastungen für die Kommunen: Mit diesen Kernforderungen ziehen die Freien Wähler Rheinland-Pfalz in die Landtagswahl am 13. März. „Wir streben fünf Prozent plus x an“, sagte Landeschef Stephan Wefelscheid der Deutschen Presse-Agentur. Vor fünf Jahren war die Partei, die ihre Wurzeln in der Kommunalpolitik hat und sich als liberal-wertkonservativ sieht, auf 2,3 Prozent gekommen. Am Samstag eröffneten die Freien Wähler in Neustadt an der Weinstraße ihren Landtagswahlkampf. Auf dem Programm stand auch die Vorstellung der 33 Wahlkreiskandidaten, deren Namen sich auf vier Bezirkslisten finden. Ziel der Partei sei es, die Kommunen von Pflichtaufgaben zu entlasten, die den Handlungsspielraum zunehmend einschränkten, sagte Wefelscheid. Land und Bund müssten für Aufgaben bezahlen, die sie den Kommunen übertrügen. Rot-Grün warf er vor, das Polizeiwesen kaputtgespart zu haben. „Es fehlen etwa 800 Polizisten in Rheinland-Pfalz.“ Die Polizei könne ihre Aufgaben „nur noch rudimentär“ erledigen. Neben einem Ausbau des Ganztagsschulangebotes fordert er „verbindliche Auffangklassen“ für Flüchtlingskinder, die „von morgens bis abends“ Deutschunterricht bekommen sollten. Angestrebt wird auch der Bau einer Brücke am Mittelrhein sowie mehr Bürgerbeteiligung, etwa durch die Direktwahl des Ministerpräsidenten.            
Mit Bezirkslisten trete die Partei an, weil man an die Spitze der jeweiligen Liste Politiker setzen könne, die in jeder Region bekannt seien, sagte Wefelscheid. Zudem ließen sich so die Anteile der Regionen am Wahlergebnis besser abbilden. Mehr Stimmen als 2011 erwartet er auch, weil der Rückhalt bei freien Wählergruppen „enorm gestiegen“ sei. „Wir haben Mangel, überall Mangel. Das führt bei denen zum Umdenken.“